Babylon

Babylon

  • Genre
  • Bühne Schauspielbühne
  • Premiere20. Oktober 1998
  • Vorstellungsdauer2:50 hod.
  • Anzahl der Wiederaufführungen85
  • Derniére22. September 2002

Musicaloper

Beide Autoren akzentuieren in dieser Musicaloper vor allem die mangelnde Verständigungsfähigkeit der Menschen, ihren Machthunger, ihre Unfähigkeit den anderen Menschen zuzuhören und ihre Intoleranz. Deshalb geht es in ihrem Babel mehr als um den Turm und den Zorn Gottes, um den menschlichen Zorn, der viel mehr „gehässig, nachtragend und tötend“ ist.

Im Mittelpunkt steht die Sehnsucht nach der Liebe im weitesten Sinne des Wortes, um die sich alles dreht.... Dass die Vorstellung vom Babel eine außerordentliche Theaterhandlung ist, beweist auch der Widerhall, den es auf den Europäischen Kulturtagen in Karlsruhe bekam, wo das Stadttheater Brno die tschechische Theaterkunst im April 2000 repräsentierte.

Libretto

Dramaturg

Musik

Dirigent

Choreographie

  • Vladimír Kloubek j.h.

Fachzusammenarbeit

  • PhDr. Václav Blažek

Šamaš

Nebeská panna

Amer

Mulu

Mara

Lita

Laše

Kuru

Kartu

Sala

Šibir

Brünner babylonische Gedankenverwirrung

Radmila Hrdinová 2. Dezember 1998 zdroj Právo

…Babel spielt sich in einem rechteckigen Raum ab, der von zwei Seiten von Zuschauern umschlossen ist (Bühnenbild: Emil Konečný.) Dieser genügt, um die einfallsreiche Choreografie von Vladimír Kloubek ablaufen zu lassen, welche das wertvollste Juwel der Inszenierung ist.

… Ensemble des Stadttheaters hat wieder einmal gezeigt, dass es über ausreichendes Gesangs- und Bewegungspotential verfügt, um Musiktheater dieser Art betreiben zu können, weil die Musik von Merta hohe Ansprüche vor allem an den Stimmumfang der Solisten stellt.

Brünner Babel steht und fällt mit der neuen Musicalgeneration

Zdeněk A. Tichý 2. Dezember 1998 zdroj Mladá fronta

… In glänzender Form präsentierte sich das Ensemble des Stadttheaters, dem sich die ständige Arbeit mit der jetzt antretenden neuen Musicalgeneration bezahlt gemacht hat: Roman Vojtek als Schamasch (alternierend mit Stano Slovák) singt, und turnt nur so nebenbei, auf einem Seil hoch in der Luft hängend, herum. Petra Jungmannová schaffte die Rolle der Harry (alternierend mit Jana Vaculíková) mit der Rasanz eines Musicalstars und nuancierte die Verwandlung der Liebe in den todbringenden Hass nicht nur durch ihre Stimme, sondern auch durch ihren Tanz. In der Rolle der Mutter, deren Schlusssolo die effektvollste Stelle der Inszenierung ist, haben sich in zwei Premieren Irena Budweiserová und Zora Jandová (alternierend mit Monika Maláčová in der 3. Besetzung) vorgestellt. Der Vorteil von Budweiserová besteht in einem schärferen Gesang, während die Darbietung von Jandová um darstellerische Nuancen reicher ist. Die Leistung des gesamten Ensembles wurde dann durch die Choreografie von Vladimír Kloubek zu einer harmonischen Einheit...

Weltpremiere erhielt Ovationen

vž 27. November 1998 zdroj Haló noviny

…Wahre Beifallsstürme löste am Samstag und Sonntag auf den Brettern des Brünner Stadttheaters die Weltpremiere des Musicals Babel von Zdeněk Merta und Stanislav Moša in der Darbietung vor allem junger Absolventen musischer Schulen aus. Zu den Applaudierenden gehören Vertreter des Kulturministeriums, Abgeordnete und Senatoren.

Näher zur Oper als zum Babel

Jiří Černý 1. Dezember -1 zdroj Svět a divadlo

…Wenn Sie glauben, dass eine Vorstellung, die in der ersten Minute Erwartungen und Frösteln auslöst, nicht mehr langweilig werden kann, dann wird Ihnen Babel Recht geben. Unsichtbare atavistische Musik vereinzelter Schläge dringt schwermütig in den kleinen ellipsenförmigen Raum ein, der mit einer wüstensand- und schauspielerkörperfarbenen Menschenmenge bis an den Rand gefüllt ist. Wallende, seidene Röcke, Hosen Rücken und Gesichter der Protagonisten und des Chors bewegen sich greifnah bei den ersten, tief in der Bühne von zwei Seiten sitzenden Zuschauern. Über ihnen, ähnlich den bunten Vögeln, der Sonnengott Schamasch in Seilen schaukelnd, sowie Elektrogitarren des Magiers nach der Art des Jimi Hendrix. Ein Wenig Gottheit, ein Wenig amüsierter Kommentator des sich unter ihm abspielenden Gewimmels, Gestalt mit Nuancen eines Komturen und Papagenos, spöttisch, berauschend und bedrohlich zugleich...

In diesem Babel geht es nicht darum, den Göttern gleich zu sein, sondern um die Sehnsucht nach Liebe. Mertas Musik ist besonders stark bei den Andeutungen der Liebe, die auf mehrere unterschiedliche Arten gemacht werden...

…Ich bin der Meinung, dass Babel eine besondere schöpferische Leistung ist, im übrigen auch wegen seiner Position an der Grenze zwischen einem Musical und einer modernen Oper.

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