SATURDAY NIGHT FEVER

SATURDAY NIGHT FEVER

  • Genre Singspiel
  • Bühne Musikbűhne
  • Premiere20. Januar 2018
  • Vorstellungsdauer2:30 hod.
  • Anzahl der Wiederaufführungen40
  • Preis 540 - 580 Kč

Discomusical

Die britische Musikgruppe Bee Gees belegte seit der Mitte der 60-er Jahre die vorderen Plätze der Hitparaden. Ende der 70-er Jahre war sie bei dem großen Disco-Boom extrem erfolgreich und 1978 gewann sie Grammy für die Musik zum Film Saturday Night Fever. Dieser romantische Musikfilm des Regisseurs John Badham war erst der zweite Film, in dem John Travolta in der Titelrolle auftrat; damit startete er seine Starkariere. Travolta in geblümtem Hemd, enger Schlaghose und Schuhen mit hohen Absätzen erweckte in der Rolle des bravourösen Tänzers Tony eine riesige Welle des Interesses um Disco und wurde zum Idol von Millionen Menschen weltweit.

Auch die Theaterversion erzählt die Geschichte von Tony Maner, Jungen von Brooklyn, dessen einziges Interesse ist, Wochenenden in einer lokalen Diskothek zu verbringen, wodurch er das alltägliche, erschlagende Leben vergessen kann. Die Bühnenbearbeitung dieses Filmhits hatte ihre Weltpremiere am 5. Mai 1998 im Palladium Theater in London und wurde hier mehr als zwei Jahre lang aufgeführt. Es folgte Aufführung am Broadway mit mehr als fünfhundert Wiederaufführungen und dann begann die weltweite „Fieber der Fever“. Seit 2000 wurde das Musical in Argentinien, Niederlanden, Mexiko, Korea, Spanien aufgeführt und 2004 fand auch Revival in London statt.  Die tschechische Premiere war 2014 im Prager Theater Kalich.

Endlich kann sich auch unseres Publikum auf solche Hits wie Stayin´ Alive, Night Fever oder How Deep Is Your Love in diesem phänomenalen, glänzenden Tanzmusical freuen. 

Autor

  • Robert Stigwood
  • Bill Oakes
  • The Bee Gees
  • Ryan Mc Bryde

Übersetzung

Dramaturg

Bühne

  • Christoph Weyers

Musikeinstudierung

Chorleiter

Choreographie

Choreographieassistent

Technologická spolupráce

  • Lubomír Spáčil

Jazykový poradce

  • Zuzana Čtveráčková

Zvuková režie

  • Michal Hula, Martin Pitzmos

Musikarrangement

  • Tomáš Küfhaber

Asistentka kostýmní výtvarnice

  • Eliška Ondráčková  Lupačová

Scénické projekce

  • Petr Hloušek, Dalibor Černák

Zvuková supervize

  • Jiří Topol Novotný, Andreas Brüll

Produktion

  • Zdeněk Helbich

Licht

  • David Kachlíř

Linda Manero (Comp.)

Cesar Rodriguez (Comp.)

Maria Huerta (Comp.)

Shirley Charles (Comp.)

Zákazník

Mr. Becker

Tanečnice

Tanečník

SO LÄSST SICH EINE DISCO EMPFEHLEN

Luboš Mareček 26. Januar 2018 zdroj www.mestohudby.cz

Hervorragend gesungene Hits, eine perfekt getanzte Choreografie in einem Discomusical voller glitzernder Kostüme und drei herausragende Leistungen in den Hauptrollen. All dies bietet das neue Brünner Musical Saturday Night Fever. (…) Die Brünner Inszenierung ist kein analytisches oder publizistisches Musiktheater. Hier geht es vor allem um die Sorgen des Haupthelden im Liebes-, Familien- und Arbeitsleben, (…) hier geht es vor allem um Tanz, Discomusik und Songs, und von all dem bietet die Inszenierung reichlich. (…) Die Stärke von Mošas Inszenierung liegt in der minutiösen Nachbildung der Atmosphäre der Siebzigerjahre in Amerika oder – wenn man so will – der theatralischen Materialisierung jener Zeiten, als auf dem Tanzparkett der Discorhythmus den Ton angab. (…) Zu den weiteren starken Seiten der Inszenierung gehört die Choreografie von Igor Barberić, (…) die mit ihrem originellen Stil die Inszenierung zusammenschweißt, gleichzeitig ist sie einfallsreich und modern, obwohl sie mit Verweisen in die Vergangenheit operiert und klassische lateinamerikanische Tänze nutzt. Natürlich verlangen die Vorstellungen des Choreografen nach vollem tänzerischem Einsatz, den die ganze Kompanie wie die Solisten tatsächlich auch fehlerfrei bringen. Und es waren weiter die Solonummern, die bei der Premiere den Abend zu einem wirklichen Erlebnis machten. Ungekrönter König des Abends war Kristian Pekar in der Hauptrolle des Tony Manero. Wen ich von seiner bravourösen tänzerischen und stimmlichen Leistung absehe, ist das besonders Wertvolle an seinem Auftritt seine eigene schauspielerische Interpretation. Hier begegnen Sie keiner billigen Imitation des ikonischen Travolta (…). Pekar hat seinen eigenen, ungemein überzeugenden Ausdruck gefunden, dies ist eine seiner besten Rollen am hiesigen Theater. Bei Pekars Bühnenauftritt weigert man sich geradezu zu glauben, dass Saturday Night Fever nicht direkt für ihn geschrieben wurde. Mit weiteren großartigen Leistungen können die Damen aufwarten. Gesanglich ungemein souverän, hat sich Viktória Matušovová in der Rolle der Discogöttin Gloria den Applaus bei offenem Vorhang verdient. Bei dieser Leistung freut man sich schon im Voraus auf jeden weiteren Auftritt der jungen  Schauspielerin in gesanglich schwierigen Partien. Ein wahres Erlebnis machte aus ihren musikalischen Solonummern auch Dagmar Křížová als Annette. Ihr Auftritt war ein Paradebeispiel ausgezeichneten Gesangs mit durchdachter und strukturierter Dosierung der Emotionen. Alle Songs enthalten sie nämlich in so aussagekräftiger Form, dass den Inszenatoren ein Lob dafür gebührt, dass sie die englischen Texte beibehalten haben, anstatt sie sklavisch ins Tschechische zu übersetzen. In dieser attraktiven Verpackung werden Sie die Songs genießen, auch ohne Englisch zu können. (…)

 

 

 

BRNO IM FIEBER (…)

Jiří P. Kříž 25. Januar 2018 zdroj Právo

(…) Manche Premierengäste des Brünner Saturday Night Fever vergossen Tränen angesichts der verblassenden Erinnerungen an ihre eigene Jugendzeit, an die Disconächte, an ihre Idole wie Travolta oder die Bee Gees. Bühnenbildner Christoph Weyers und die Autoren der szenischen Projektionen Petr Hloušek und Dalibor Černák schufen dazu die vollkommene Illusion der für die Handlung unverzichtbaren Brooklyn Bridge. (…) Regisseur Stanislav Moša und Choreograf Igor Barberić servierten dem Publikum ausgewählte Delikatessen aus der Haute Cuisine der tschechischen Schauspiel- und Tanzszene. (…)

 

DAS STADTTHEATER IM WIRBEL DES SATURDAY NIGHT FEVER

Jaroslav Štěpaník 22. Januar 2018 zdroj www.novinky.cz

(…) Was die Brünner Inszenierung von Saturday Night Fever in größter Menge und mit „Qualitätssiegel“ zu bieten hat, ist Musik und vor allem Tanz. (…) Die erste Hälfte dient als Exposition, in der beiläufig eine Gruppe von Freunden vorgestellt wird, vor allem der Hauptheld Tony, der sich durch den Tanz aus seinem grauen Alltag befreien möchte. Von seinem Umfeld wird er als Tänzer anerkannt und bewundert. Kern des zweiten Teils ist die sich entwickelnde Beziehung zu Stephanie. Auch sie will ihrem Milieu entkommen, setzt dabei aber auf andere Mittel, verstellt sich und posiert, bis sie am Ende ihre Maske abwirft und alles einem Happy End entgegensteuert. Eine wirkungsvollere Metapher des Umbruchs auf dem Weg ins Erwachsensein bringt der Sieg des Paares beim Tanzwettbewerb. Tony begreift, dass andere Tänzer besser sind als er, und lässt dies auf überraschend ritterliche Weise erkennen. Die Brünner Inszenierung begeistert vor allem durch die Tanz- und Gesangsnummern des Ensembles, die die Grundpfeiler des Musicals bilden. Das Arrangement und die Choreografie der einzelnen Auftritte und die ausgezeichneten Leistungen der Tänzer und Sänger werden vom Publikum mit häufigem Beifall belohnt. Die Solisten stehen dem Ensemble in nichts nach. In der Hauptrolle präsentierte sich sehr gut und markant Kristian Pekar, seine ebenso herausragende Partnerin war bei der Premiere Svetlana Janotová. Gesanglich ausgezeichnet „durchdrang“ Viktória Matušovová (Gloria) die Handlung, sehr gut klang das Quartett der Freunde, einen starken Eindruck hinterließ etwa der Gesangsvortrag von Daniel Rymeš, die Rolle der übermütigen, auf der Suche befindlichen und unglücklich verliebten Annette wurde sehr schön von Dagmar Křížová gespielt. Saturday Night Fever ist ein Angebot, das alle Generationen ansprechen wird, von den jüngsten bis hin zu jenen Jahrgängen, die den Ausbruch dieses Fiebers noch miterlebt haben. Es darf erwartet werden, dass sich dieses Stück unter jene beim Publikum besonders beliebten Vorstellungen einreihen wird, die einen frischen, stets jugendlichen Wind und einen Wirbel an Musik, Tanz und Rhythmus mit sich bringen, dazu stets willkommene Entspannung und den älteren Jahrgängen frohe Erinnerungen an ihre Jugendjahre.

 

SATURDAY NIGHT FEVER ODER DAS BESTE MUSICAL, DAS ICH JE BEI MOŠA GESEHEN HABE

Vratislav Mlčoch 22. Januar 2018 zdroj www.babocka.vram.cz

(…) Tschechischer Text, englische Songs und die Betonung des sozialen Umfelds. (…) Eine junge Generation, eingeengt durch die Zwangsjacke, die Fesseln und den Käfig der Gesellschaft wie der eigenen Familie, sucht den Ausbruch und die Selbstrealisierung, wo es nur geht. (…) Die Songs sind am schönsten immer in der Ausgangssprache, an deren Qualitäten auch die beste Übersetzung nicht heranreicht. Und diese Songs sind wirklich schön, sauber und klar gesungen, bestimmt kennen Sie ohnehin die meisten davon. Die Hauptsache sind jedoch die Tanznummern. Mein Gott, was für eine Schönheit. Hier gibt es keinen Platz für Sprüche wie „wenn sich das einspielt, wird es besser“. Eingespielt hat es sich schon bei den Proben. Die Synchronisierung der Bewegungen, die fantastische Choreografie, die bunten Kostüme, das angedeutete, aber aussagekräftige und variable Bühnenbild und schließlich das großzügig besetzte Orchester – besser geht es einfach nicht mehr. Eine tiefe Verbeugung vor dem gesamten Produktionsteam und eine noch tiefere vor Kristian Pekar, den Darsteller des Tony, der für das Musical das gleiche getan hat wir Johnny Travolta für den Film. Er verlässt praktisch nicht die Bühne, tanzt wie um sein nacktes Leben und singt dabei noch aus voller Kehle. (…) Und noch eine Sache, die beste zum Schluss. Während Sie schon stehen und applaudieren, legt die ganze Truppe noch einmal los, dass Ihnen Hören und Sehen vergeht. Mošas Ensemble ist einfach unschlagbar.

 

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