Sen noci shakespearovské

  • Genre
  • Bühne Schauspielbühne
  • Premiere28. Mai 2011
  • Vorstellungsdauer1:45 hod.
  • Anzahl der Wiederaufführungen1
  • Preis

Regie

  • Stano Slovák

Regieassistent

Übersetzung

  • Jiří Josek
  • Milan Lukeš

Kostüme

  • Roman Šolc

Dramaturg

Musik

Musikeinstudierung

Choreographie

Textbuch

Macbeth

Lady Macbeth

Malcolm

První čarodějnice

Druhá čarodějnice

Třetí čarodějnice

Vypravěč

MINIREZENSION DER ZEITUNG ROVNOST

Markéta Stulírová 31. Mai 2011 zdroj Brněnský deník

MINIREZENSION DER ZEITUNG ROVNOST
Sieben Brünner Theater und die Studenten der Janacek Akademie der musischen Künste träumten am Samstag einen Shakespeare-Nachtstraum.  In einer Vorstellung, auf derselben Bühne, je in sieben Minuten. Das Ensemble des Theaters Polárka sang, hüpfte sonderlich und von hinten des Nebels her schrie Fertig, Ende! aus. Es war aber erst der Anfang. Die Schauspieler des Stadttheaters Brno führten die Geschichte von Titus Andronicus auf. Kurz und witzig, es entstand eine Abkürzung, die dessen wert ist, aus der Qualifikation in den Hauptkampf fortzuschreiten. Die Theaterfakultät vereiste gewissermaßen im Wintermärchen. Beinahe ohne Worte, mit gezwungener Lyrik, doch mit einfallsreicher bildnerischer Auffassung. Nur der Eisbär hatte einen Blumenkohl anstelle des Herzens. Oder waren es Bananen? Das Ensemble des Theaters Radost weckte falsch den Eindruck eines Sturms und erst nach der Frage Wie es euch gefällt der Kaufmann von Venedig war es klar. Applaus. Ende gut, alles gut. Das Mahen Theater bearbeitete historische Stücke und wies an die Zeitlosigkeit des Themas über Unvereinbarkeit der Moral und der Politik hin. Buranteater stellte einen Mohr im Sturm vor, was nur ein Marketingsplitter des bisher heimlichen Shakespeares Meisterwerks Kakao ist. Dann stellte sich wieder das Stadttheater Brno vor: der Wut von Lady Macbeth vermischte sich mit Tönen einer Pop-Oper, die Ballettnummern zeigten, wie viel Poetik Cymbeline versteckt. Das Theater Husa na provázku zeigte, dass Shakespeare wie auch die Frauen viele Gesichter hat. Es kam die Zeit der Küsse, rauher Szenen und assoziativ anbindenden Bilder, Hamlet wollte schlafen und auch sterben und die Ballone stiegen über die illusorische Konstruktion Globe auf. Irren auf der Schnur. Am meisten förderte aus dem gewählten Stoff das Theater HaDivadlo. Auf dem Tisch war Lehm und der geistig entzweite Richard III. warf sich Simona Peková auf königliche Weise unter. Oder beherrschte sie ihn? Pest auf ihr alle!, fluchtete das hybride Wesen in seinem Inneren. Der Traum endete und im Namen des Vaters  (Peter Brook), des Sohnes (Simon Brook) und von William Shakespeare begann das zweite Jahr des Festivals Die Theaterwelt.

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