BIG BEAT

BIG BEAT

  • Genre Musical
  • Bühne Musikbűhne
  • Premiere3. Mai 2025
  • Vorstellungsdauer0:00 hod.
  • Anzahl der Wiederaufführungen0
  • Preis

Ein legendäres tschechisches Musical

„Schließt die Augen, die meisten von euch sehen so besser…“ Der berühmte humoristische Musicalfilm von Regisseur Jan Hřebejk und Szenarist Petr Jarchovský aus dem Jahr 1993, entstanden nach Motiven einer Erzählung von Petr Šabach, vermittelt kein realistisches Bild der fünfziger Jahre in der Tschechoslowakei. Eher setzt er mit klarer Übertreibung „den Helden, die damals den Leuten den Kopf verdrehten“, so die Worte der abschließenden Gesangsnummer, ein Denkmal. Er stellt den Versuch der, den Traum von Freiheit und Unabhängigkeit zu dokumentieren, wie ihn jede Generation braucht.

Big Beat spielt Ende der fünfziger Jahre im Prager Stadtteil Dejvice, wo man im Schatten des roten Sterns auf der Spitze des Hotels International ein eher kleinstädtisches Leben führt. Das Leben der Eltern, die mit den alltäglichen Nöten des frühen Sozialismus zu kämpfen haben, und ihrer Kinder, deren vages Bild von der „Außenwelt“ durch den exotischen Inhalt der Mülltonnen des besagten Hotels geprägt ist, wird eines Tages durch den jungen Baby erschüttert. Der unschuldige Hooligan sorgt mit seinem exzentrischen Outfit und seinem Faible für die „unbekannten“ Rock’n’Roll-Rhythmen für Aufsehen, die Jugend ist begeistert, die Eltern am Verzweifeln. Das Auftreten Babys, im Film noch verstärkt durch die inzwischen bereits zum Allgemeingut gewordenen Rock’n’Roll-Schlager von Ivan Hlas (z. B. Einmal sagt mein Vater, Auf die Knie oder Rock’n’Roll für Beethoven), bedeutet somit für eine ganze Generation von Jungs eine dramatische Wendung in ihrem Leben.

Das beliebte Stück über das Träumen von eine anderen, besseren Welt ohne die Beschränkungen der hoffnungslos grauen Realität wird auf der Bühne der Musikszene in einer eigenen Inszenierung und musikalischen Bearbeitung unseres Theaters zu erleben sein.

Autor

  • Petr Šabach
  • Ivan Hlas
  • Petr Jarchovský
  • Jan Hřebejk
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