DER GEIZIGE

DER GEIZIGE

  • Genre Schauspiel
  • Bühne Schauspielbühne
  • Premiere24. März 2018
  • Vorstellungsdauer3:00 hod.
  • Anzahl der Wiederaufführungen48
  • Preis 450 - 480 Kč

Komödie, in der um das Geld erst in der ersten Reihe geht

Ein der berühmtesten Theaterstücke des größten Dramatikers des französischen Klassizismus macht dem Theaterpublikum schon beinahe dreieinhalb Jahrhunderte lang dadurch Spaß, wie es bravourös darstellt, was alles krankhafte Geldbesessenheit oder leidenschaftlicher Mammon verursachen können. Der große Meister komischer Charaktere stellt ein farbiges Bild von unendlichen Typen der Manipulation, Täuschung und Verstellung in der intimen Familienumgebung vor. Wenn es um das Geld geht, gelten keine Anstandsregeln oder Hochachtungsregeln der Kinder zu den Eltern und der Eltern zu den Kindern.

Der verwitwete Wucherer Harpagon weihte sein Leben der Geldgier ein. Der Geiz ist bei ihm eine Leidenschaft, mit der er seine Kinder beschränkt – den Sohn Celéante und die Tochter Élise, von  der Dienerschaft ganz zu schweigen. Er weiß das Geld mit hartem Wucher sowie mit Entsagung zu häufen. Seine Kinder wissen zwar gar nichts zu machen, doch möchten ihr Leben zu leben und genießen, falls möglich mit gestreckter Hand. Harpagons Goldbesessenheit erweckt in ihnen Hass und Gespött – Emotionen desto stärker, je mehr der Vater mit ihren Schicksalen im Namen der Habgier manipuliert: er will Élise für einen altwerdenden Reichen verheiraten, obwohl die Tochter den jungen Valére liebt, und Clèante ist für eine reiche Witwe bestimmt, ungeachtet dessen, dass er in die junge Mariane aus der Nachbarschaft verliebt ist. Harpagon will Mariane selbst heiraten. An dieser Familiensituation zeigt Molière die Folgen der Harpagons Geldgier. Die Kinder und Verbündeten sind gezwungen, die Sachen in eigene Hände zu nehmen, den geizigen Vater zu überlisten und ihm eine radikale Lektion zu geben. Die Ungeheuerlichkeit ihrer Mittel (Heuchelei, Schmeichelei, Unaufrichtigkeit, Verschlagenheit, Rücksichtlosigkeit und nicht zuletzt auch Diebstahl) ist  doch der Ungeheuerlichkeit des Harpagnos Egozentrismus gleich.

Harpagon ist ganz sicher die Quintessenz eines Geizhalses: er wuchert, verschiebt, droht, kalkuliert, doch nicht stehlt und spielt mit offenen Karten. Und das kann man über seine Gegner nicht sagen. Bei der Schilderung der Sitten stellt sich Molière als Moralist vor, doch Moralist, der nicht moralisiert: er bleibt ein durch die Commedia dellʼarte und altfranzösische Posse belehrter Komödiengraf. Der Geizige ist so eine Aussage über den Zustand des menschlichen Geistes und bietet gleichzeitig eine tolle Unterhaltung an. Die Inszenierung Des Geizigen mit Boleslav Polívka als Harpagon und in der Regie von Stanislav Moša ist mehr als die Zusage eines außerordentlichen Theatererlebnisses. 

Autor

  • Moliére

Regieassistent

Übersetzung

  • Zuzana Čtveráčková

Dramaturg

Musik

  • Mirko Vuksanović

Bearbeitung

  • Stanislav Moša

Produktion

  • Zdeněk Helbich

Světelný design

  • David Kachlíř

Harpagon

Kleant, jeho syn

Valér

Anselm, otec Valéra a Mariany

Frosina, dohazovačka

Pan Simon, zprostředkovatel

Mistr Jakub, Harpagonův kuchař a kočí

Flok, Kleantův sluha

Stýblo, Harpagonův sluha

Treska, Harpagonův sluha

Policejní komisař

HRADEC KRÁLOVÉ WARTET BEREITS AUF VÁCLAV. DAS FESTIVAL ERÖFFNET BOLEK POLÍVKA IN DER ROLLE VON MOLIÈRES GEIZHALS

Redaktion 24. August 2018 zdroj www.hradecky.denik.cz

Seine neue Saison eröffnet das Klicpera-Theater bereits zum fünfzehnten Mal mit dem Festival Warten auf Václav. Die Veranstaltung beginnt am 28. September und endet am 28. Oktober. (…) Um den Auftakt am ersten Festivaltag kümmern sich die Schauspieler des Stadttheaters Brno mit der Inszenierung Der Geizige, einer der weltweit besten Komödien, die in humorvoller Art darauf hinweist, was alles eine krankhafte Besessenheit nach Reichtum anrichten kann. In der Hautrolle des Harpagon gastiert Boleslav Polívka. (…)

 

DER GEIZHALS MIT DEM ANTLITZ EINES REIFEN CLOWNS

Vít Závodský 28. Mai 2018 zdroj Týdeník Rozhlas

Nach einunddreißig Jahren ist die berühmte Charakterkomödie Der Geizige des französischen klassizistischen Dramatikers Molière auf die Bühne des Stadttheaters Brno zurückgekehrt, und das in eine neuen, zeitgemäßen Übersetzung von Zuzana Čtveráčková, aber wiederum in der Regie und mit der Ausstattung von Stanislav Moša. (…) In dem historisch bezeichnenden heruntergekommenen Protzsalon mit einem Soufflierkasten (Bühnenbildner Jaroslav Milfajt), den entsprechenden Kostümen von Andrea Kučerová und der noblen Musik von Mirko Vuksanović sind wir Zeugen der grotesken Verhältnisse in einer Familie, in der die sozialen Beziehungen wie jene zwischen den Generationen aus den Fugen geraten sind. Wir brauchen nicht zu verhehlen, dass der größte Besuchermagnet des Abends gerade die von Boleslav Polívka gespielte Titelfigur des Harpagon ist. (…) Dem kreativen Künstler gewährt Moša relativ große Freiheit für seine Repliken und seine Gags. (…) Im Einklang mit den etwas halsbrecherischen Handlungsbrüchen bildet den Schwerpunkt der Figur (dem Naturell des Schauspielers voll und ganz entsprechend) die tragikomische Position eines in heimtückischer Weise argwöhnischen egoistischen Alten, der sich zwar die Schattenseiten seines Narzissmus bewusst macht, nicht jedoch seine bemitleidenswert entartete Habgier. Die variationsreiche Clownerie des Protagonisten überschattet zum Glück nicht die Leistungen der übrigen Akteure. Hier sind insbesondere Alena Antalová als reizvoll ungestüme Kupplerin Frosine, der komödiantisch versierte Michal Isteník in der witzig abwechselnden Doppelrolle des Kochs und Kutschers Jacques, Jan Mazák (als Diener La Flèche), die übrigen Bediensteten (Jakub Uličník, Alan Novotný) oder das verliebte Quartett (Kristian Pekar, Svetlana Janotová, Jiří Mach, Dagmar Křížová) hervorzuheben.

 

BOLEKS GEIZHALS ALS ONE-MAN-SHOW

Josef Mlejnek 17. April 2018 zdroj Divadelní noviny

Im Stadttheater Brno wurde Molières moralisierende Komödie Der Geizige mit Bolek Polívka in der Hauptrolle aufgeführt. (…) Es ist zu konstatieren, dass es sich voll und ganz ausgezahlt hat, auf „Bolek“ zu setzen – um es mit den Mitteln der Sportsprache auszudrücken, führt er noch vor Beginn der Vorstellung klar mit 2:0. Und in der Tat handelt es sich hier um eine One-Man-Show Polívkas. (…) Molières Figur wird erweitert – und stellenweise auch bereichert – um die Dimension ungestümer Clownerie. In seinen Gesten und Äußerungen erinnert Polívka oft an Werich, trotz der genealogischen Unterschiede und der unterschiedliche  Akzente ihres jeweiligen Humors. (…) In dem Moment, als Frosine Harpagon davon zu überzeugen versucht, dass seiner möglichen Braut deutlich ältere Männer gefallen, und er die Befürchtung äußert, sie könne ihn am Ende wegen eines noch älteren verlassen, ist dies ein perfekter Treffer, bei dem wir noch schwanken, was von Molière stammt und was Bolek mit geübter Hand ergänzt hat. (…)

 

MOLIÈRES GEIZHALS DARGEBOTEN VON BOLESLAV POLÍVKA

Peter Stoličný 27. März 2018 zdroj www.i-divadlo.cz

(…) Das Brünner Stadttheater hat sein Repertoire nie auf prominenten Namen aufgebaut, denn alle Schauspieler dieses Ensembles sind namhafte Künstler. Dies belegt auch die jüngste Premiere, in der alle Protagonisten würdige Partner für Boleslav Polívka sind, der sich der verlockenden, aber nicht einfachen Figur des Harpagon angenommen hat. (…) Wenn in einer Inszenierung ein prominenter Schauspieler mitwirkt, passiert es oft, dass er alle übrigen in den Schatten stellt und auch die Regie sich dem schauspielerischen Schwergewicht unterordnet. Hier jedoch geschieht nichts dergleichen. Cléante, der von Kristian Pekar gespielte Sohn Harpagons, ist ein würdiger Kontrahent seinen missratenen Vaters. Der energische bis exzentrische junge Mann, dessen ungestüme Jugend bereits sein Kostüm andeutet, spielt wie nach Noten. Harpagons Tochter Élise spielt die zarte Svetlana Janotová. Es ist nicht leicht, in einer energiegeladenen Komödie eine gemäßigte Rolle zu spielen – Janotová schafft es. Sie lässt ihre Figur exakt den Intentionen des Stückes folgen, ist glaubwürdig in all ihren emotionalen Regungen. Sie ist eine anrührende Kämpferin für ihre Liebe. Jiří Mach als Valère, der die rechte Hand Harpagons sein sollte, spielt mit Leichtigkeit und Charme den Mann mit den zwei Gesichtern. Er schafft es, dem Geizhals zu schmeicheln und dabei seine amourösen Interessen zu verteidigen. (…) Eine markante Figur der Inszenierung ist die Kupplerin Frosine, gespielt von Alena Antalová. Wenn unter den männlichen Figuren Harpagon bereits vom Autor die Hautrolle erhalten hat, so dominiert unter den weiblichen Charakteren die Kupplerin. Antalová hat sich mit ihrer Energie einen größeren komödiantischen Raum geschaffen, als es bei diesem Stück üblich ist. (…) Besonderes humoristisches Talent zeigt Michal Isteník in seiner Rolle des Jacques, der gleichzeitig als Koch und als Kutscher auftritt. (…) Regisseur Moša ist von den schauspielerischen Anlagen der einzelnen Protagonisten ausgegangen und hat sie durch ihre Worte und ihre Gesten Molière interpretieren lassen. Und das war der richtige, der garantierte Weg zum Erfolg. (…)

 

GENIESSEN SIE DEN GEIZHALS POLÍVKA

(tr) 27. März 2018 zdroj www.brnozurnal.cz

(…) Seinem Geizhals Harpagon verleiht Polívka eine angemessene Menge seiner fantastischen Clownerie und eine größere Dosis an Mimik. Nach der Absicht von Regisseur Stanislav Moša, der auch den Text entsprechend abänderte, ist Der Geizige nicht allein eine Komödie. Harpagon tritt auch als traurige, tragische Figur in Erscheinung, die sich allmählich ihres Alters bewusst wird. (…) Polívkas Wucherer Harpagon wirkt daher möglicherweise trotz seiner Habgier und seiner Selbstverliebtheit nicht ganz so abstoßend. (…) Das Publikum darf unbesorgt sein, Der Geizige ist natürlich in erster Linie eine Komödie. Dieser Eindruck wird im Stadttheater noch durch zwei weitere geborene Komiker verstärkt – Michal Isteník und Jan Mazák. Ersterer setzt in seiner Doppelrolle als Harpagons Koch und als sein Kutscher seine sonore Stimme, seine maskuline Figur und auch seine Mimik und Körpersprache ein. Mazák ist ruhiger, in seiner Rolle als Diener von Harpagons Sohn verkörpert er glaubhaft den schlauen, durchtriebenen Gauner. Ein  ausgezeichnetes komisches Duo bilden auch die beiden Diener Harpagons, gespielt von Jakub Uličník und Alan Novotný. Der erste von ihnen kokettiert auch mit seinem entblößten Männerbauch, eine gute Idee des Regisseurs oder der Kostümbildnerin Andrea Kučerová. Die ausgezeichnete Rolle der Heiratsvermittlerin Frosine hat Moša Alena Antalová anvertraut. Sie ist voller Temperament, herrlich sind ihre Dialoge mit Harpagon und mit der jungen Mariane (Dagmar Křížová), die der alte Wucherer zur Frau nehmen möchte. (…) Polívka und Antalová haben zusammen offensichtlich viel Spaß mit Molière, im übrigen lässt der Regisseur den Akteuren gewisse Möglichkeiten zur Improvisation. Der ernsteren Rollen von Harpagons Kindern Cléante und Elise spielen Kristian Pekar und Svetlana Janotová. (…)

 

BOLEK POLÍVKA WURDE AUF SEINE ALTEN TAGE ZUM GEIZHALS

Jiří P. Kříž 27. März 2018 zdroj Právo

(…) Molières Der Geizige mit Boleslav Polívka in der Titelrolle ist in Brno Chefsache, und zeigen Sie mir einen Brünner, der den Mimen, Clown und Schauspieler des Jahrhunderts nicht selbst im Theater erleben möchte. (…) Nach den einführenden Auftritten von Harpagons unglücklichen Kindern Cléante und Elise, die von Kristian Pekar und Svetlana Janotová gespielt werden, humpelt ein schrulliger, geiziger, verlogener, argwöhnischer und rachsüchtiger Greis auf die Bühne, der das Gefühl hat, die ganze Welt übers Ohr hauen zu können – Boleslav Polívka als Harpagon. (…) Polívka spielt die Rolle des Harpagon mit der ganzen Verve eines heimtückischen, schon etwas fahrigen und wesentliche Dinge vergessenden Haustyrannen ohne Fähigkeit zur Selbstreflexion oder zur Erkennung der eigenen Hirngespinste und Fehler und ohne den Anstand, sie auch nur manchmal eingestehen zu versuchen, geschweige denn sie zu korrigieren. Harpagon hinkt einer schnelleren Aktion vorerst am Krückstock entgegen – bis zu dem Moment, als Alena Antalová in der Rolle der Heiratsvermittlerin Frosine wie ein Wirbelwind die Bühne einnimmt. Fantastisch! An guten Mitakteuren hat Polívka zum Glück noch mehr. Für alle seien hier nur Michal Isteník in der flotten Rolle von Harpagons Koch und Kutscher, Jan Mazák als Diener Cléantes oder Alan Novotný und Jakub Uličník als die Diener Harpagons genannt. Das Stadttheater Brno hat damit ein weiteres langlebiges Stück in seinem Repertoire. (…)

 

BOLEK POLÍVKA ALS HARPAGON IM STADTTHEATER BRNO

Jaroslav Štěpaník 27. März 2018 zdroj www.novinky.cz

(…) Was gleich im Auftakt überrascht, ist die realistische Darstellung des Zimmers, die allem das Gepräge von Sicherheit und Wohlstand verleiht. Ganz vorn befindet sich der Souffleurkasten, in den die Souffleuse zu Beginn des Stücks hinabsteigt, um ihn am Ende wieder zu verlassen und damit den Schluss des Schauspiels zu markieren. Die Kostüme aller Figuren sind bunt und markant und kündigen bereits unmissverständlich an, dass hier eine Komödie gespielt wird. Die Auftritte der Schauspieler werden auf diese Weise pointiert und folgend dem gewählten Schema. Die Regie gab den Schauspielern in meinen Augen reichlich Raum, ihren eigenen Beitrag zu Molières Text zu leisten. Die zentrale Figur ist natürlich Boleslav Polívka. In der komödialen Übertreibung ist Harpagon ein sehr markanter Typus, Polívka begreift die Rolle in seiner ganz eigenen Art und verleiht ihr durch seine Worte und seine Bewegungen sehr viel Kreativität. Sein Harpagon ist vielleicht nicht so sehr abstoßend und ekelerregend durch seine Habgier und seinen Geiz. Ein wenig ist er auch ein unglücklicher Mensch, der von seiner eigenen Besessenheit beherrscht wird, den jedoch niemand sonderlich erst nimmt oder respektiert. In der Schlussszene wirkt er schon fast ergreifend komisch, als er gern allen entgegenkommt, sofern in dies jedoch nichts kostet. Polívkas Harpagon mag sich von vielen anderen unterscheiden, aber er ist authentisch. Alle, die seine komödiantische Schauspielerei und sein vielfältiges Talent voller Kreativität und Improvisation schätzen, werden von dieser Inszenierung begeistert sein. Den gleichen Ton trifft auch das Ensemble des Stadttheaters und spielt damit der zentralen Figur der Komödie zu. Namentlich genannt sei wenigstens die ausgezeichnete Alena Antalová, der sehr gut anzusehen ist, welchen Spaß sie mit ihrer Rolle hat. Michal Isteník in der Doppelrolle des Kochs und des Kutschers spielt mit einer minimalen Prise Übertreibung die ebenfalls sehr schöne, zeitlose Figur des Zwitters und Manipulators. (…)

 

DER GEIZIGE

Vratislav Mlčoch 26. März 2018 zdroj www.babocka.vram.cz

(…) Dank einer modernen Übersetzung und dank der wortlosen Witze, die die Schauspieler offensichtlich auf der Bühne improvisieren, wird uns ein modernes, neuzeitliches Stück geboten und keine Inszenierung, die bereits stark nach Naphthalin riecht. (…) Bolek Polívka fungiert als Katalysator, durch den aus den Schauspielern des Stadttheaters eine Truppe herausragender Komiker und vor allem Komikerinnen geworden ist. (…) Regisseur Stanislav Moša lässt ihnen absichtlich sehr viel Freiraum, zum einen um des größeren Spaßes willen, zum anderen aber auch, damit jede Vorstellung etwas anders wird und sich auf der Bühne nicht nur langweilige Stereotype wiederholen. (…) Bolek Polívka dreht voll auf, sobald er die Bühne betritt, und von den anderen will ihm niemand nachstehen. Denn Polívka hat die seltene Gabe, jede Situation, auch wenn sie ganz unerwartet eintritt, in einen netten, liebenswerten Spaß zu verwandeln. (…) So ist etwa Harpagons Wiederbegegnung mit dem gestohlenen Geld eine pantomimische Etüde, wie man sie so nur selten zu Gesicht bekommt. (…) Doch auch die Diener, allen voran Jakub Uličník und Alan Novotný, die nach den alten Traditionen der Commedia dell’arte ihren Herren auch Dinge sagen können, die sonst niemand auszusprechen gewagt hätte, leben hier nach dem Vorbild des Meisters ihr Improvisationstalent aus. Unbedingt erwähnt werden muss auch Michal Isteník, der in dem Stück geradezu wie ein Kugelblitz strahlt, blinkt und leuchtet. (…)

 

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