World of Angels

World of Angels

  • Genre Musical
  • Bühne Schauspielbühne
  • Premiere27. Oktober 2000
  • Vorstellungsdauer2:35 hod.
  • Anzahl der Wiederaufführungen140
  • Derniére11. April 2019

Musical

Dieses Musical des Autorenduos Zdenek Merta – Stanislav Moša spielt sich in unserer Gegenwart, in der Nacht vor dem Heiligen Abend ab. Der Protagonist, talentierter Pianist Jan, macht gerade eine persönliche und künstlerische Krise durch. Vereinsamt wandert er von einem Ort zum anderen, erlebt ein Malheur nach dem anderen. In dem Hotel, wo das Varieteprogramm läuft, begegnet er zufällig seiner alten Liebe aus der Kindheit Sandra, die hier als Tänzerin auftritt. Manche Rückblicke in die Vergangenheit, auf die Kindheit von Sandra und Jan decken die Ursachen für ihr Außenseiterdasein auf.

Der Hauptgedanke des Musicals, dessen Attraktivität von der ein breites Spektrum von Stilrichtungen umfassenden Musik von Zdenek Merta verstärkt wird, besteht jedoch in der Liebe. Dass Jan ein Licht aufgeht, verdankt er allen jenen Menschen, die er geliebt und verraten hat. Der einzige, der noch eine schützende Hand über ihn hält, ist sein Schutzengel. Die Welt voller Engel bewacht nicht nur den Helden, sondern auch uns alle, die mit den Gefahren des Lebens kämpfen.

Die Musicalinszenierung zeitigte zahlreiche außerordentliche Gesangs- und Schauspielleistungen, die nicht nur mit einem stürmischen Applaus des Publikums geehrt wurden, sondern auch bei der Fachkritik viel Beifall fanden.

 

Libretto

Dramaturg

Bühne

  • Jan Dušek j.h.

Musik

Dirigent

Choreographie

  • Vladimír Kloubek j.h.

Musikszusammenarbeit

  • Karel Cón, Martin Kumžák

Janovo dětství

Anděl

Sandřino dětství

Janův otec

Janova matka

Liebe, Liebe, … und wieder Liebe

Marcela Stýblová 27. Juli 2001 zdroj Haló noviny

… Über das ganze Werk lässt sich sagen, dass es in der heutigen stressigen Zeit wie heilender Balsam für die menschliche Seele wirkt... Der Zuschauer hat wenigstens während der Vorstellung Zeit, über sich selbst und über den Sinn seines Lebens nachzudenken. Er kehrt in Gedanken in seine Kindheit zurück und ist gezwungen, darüber nachzudenken, was gut und was schlecht war, und zu überlegen, was gelungen ist und was nicht. Plötzlich hat man viele Themen zum Nachdenken. Das Musical spricht die menschlichen Gefühle an, öffnet die Herzen und deckt unser zweites Ich auf. Es zwingt dem Publikum seinen Glauben an die Schutzengel auf. Als ob die Autoren sich ihrer Existenz völlig sicher wären. Selbst wenn es scheint, dass gerade unser Schutzengel sehr oft in Urlaub ist, dennoch ist er da und immer bereit, uns zu Hilfe zu eilen...

Das Musical ist von einem psychologischen Untertext durchdrungen, den jeder Einzelne anders sehen oder anders wahrnehmen kann. Dennoch nehme ich mir von der Vorstellung nicht nur Erinnerung an angenehm verbrachte Zeit während der Vorstellung, sondern auch den Glauben mit, dass auch ich einen Schutzengel habe, nämlich den Glauben, dass es sich auszahlt, zu leben!

Einen Engel erkennt man daran, wie er lebt

TOF 10. Dezember 2000 zdroj Hospodářské noviny

…Bereits heute ist es im höchsten Maße klar, dass die Welt voller Engel in ihrer Gesamtheit, auch mit dem Bühnenbild von Jana Dušek, der als Mitglied des Brünner Ideenteams nicht vernachlässigt werden darf, zweifellos das beste original tschechische Musical der Neunziger ist.

In Brünn schweben Engel

Radmila Hrdinová 28. November 2000 zdroj Právo

… Mošas Regie in einem Musical, wo es, wie in der Heilsarmee, von allerlösenden Engelwesen nur wimmelt, zielt auf eine große Show voller Action und Traumszenen ab, wo es nicht an Kinderrollen mangelt, die von den Kinddarstellern schauspielerisch jedoch sehr professionell bewältigt werden. (Während der zweiten Premiere waren es Matěj Němec und Žaneta Kiliánová.) Hinsichtlich der darstellerischen Besetzung der Schlüsselrollen hat Jan Apolenář für Jan das harte Image und vom Gesang her hervorragende Voraussetzungen, Petra Jungmanová ist wiederum die zarte Kämpfernatur Sandra. Roman Vojtek in der statischen Rolle des Engels nahm durch die souverän gemeisterten Höhen des anspruchsvollen Gesangsparts ebenso alle für sich ein wie die gastierende Zora Jandová in der Rolle der Rachel. Die Inszenierung lebt aber auch von der temperamentvollen Leistung der Company in der Choreografie von Vladimír Kloubek und in der musikalischen Einstudierung von Zdenek Merta und Karel Cón. Unbestreitbarer Qualitätssiegel kommt der Musik von Zdenek Merta zu, welche das Publikum vom Auftakt an in ihren Bann zieht. Als ob sich Merta an seine Vergangenheit als Liederdichter erinnert hätte, schrieb er zahlreiche attraktive Schlager verschiedenster Richtungen und komponierte sie ein, angefangen bei romantischen Melodien bis hin zum temperamentvollen swingenden Gospel...

Weihnachten steht vor der Tür!...

Zdeněk A. Tichý 27. November 2000 zdroj MF Dnes

Weihnachten steht vor der Tür! Da wird die Welt wieder voller Engel sein!

… Aus musikalischer Sicht ist übrigens die Welt voller Engel das Beste, was Merta im Tandem mit Moša komponiert hat. Es gibt hier genauso monumentale Orchesterflächen wie Kabarettmelodien und Chansons. Das zentrale Lied vom aufgehenden Abendstern begleitet die Erinnerungen Jans an seine Kindheit und wirkt in seiner Einfachheit suggestiv...

Engel und Überschwang über Brünn

Jana Machalická 4. November 2000 zdroj Lidové noviny

…Ein großes Plus des neuen Projekts ist die farbige, muntere und veränderliche Musik von Merta. Sie harmoniert vor allem mit der Handlung auf der Bühne, schafft Atmosphäre, und verleiht den einzelnen Situationen Ausdruck und Stil. Zweckdienlich ist auch der gewisse Kabarettrahmen – das Geschehen ereignet sich am Heiligen Abend in einem Nachtlokal mit einem Programm. Dadurch entsteht ein Raum sowohl für eine Auflockerung der durch Pathos belasteten Geschichte als auch für eine ungezwungene Bühnenhaftigkeit. An dieser Stelle ist auch die präzise Choreografie von Vladimír Kloubek zu erwähnen. Merta lässt sich von einer breiten Auswahl an Musikstilen inspirieren und kann diese effektvoll kombinieren. Das Ganze wirkt jedoch nicht uneinheitlich, wobei es auch nicht an mitreißenden Melodien mangelt. Die Veränderlichkeit der Musik wird von der Leistung des Orchesters oberhalb der Bühne unterstrichen...

Jeder von uns hat einen Schutzengel

Vladimír Čech 31. Oktober 2000 zdroj Hospodářské noviny

…Das Autorentandem ist bewährt und gut eingespielt – Komponist Zdeněk Merta und Librettist Stanislav Moša. Davon zeugen auch vorherige Projekte: Ein Sommernachtstraum (zehn Jahre alt, jedoch immer noch aufgeführt), Bastard oder Babel…

…Die Inszenierung, welche die Unterschrift des Moša selbst als Regisseur trägt, ist eine weitere überzeugende Visitenkarte der Musicalfähigkeiten des Ensembles. Vitalität, Interesse, Begeisterung, Leistung bis in die Haarspitzen. All das ist freilich im Stadttheater Brno nichts Neues. Auch diesmal hielt – während der drei Abende – der volle Einsatz in Bann. Es gibt keine schwachen Leistungen...

Frenetischer Beifall...

Vladimír Čech 30. Oktober 2000 zdroj Rovnost

Frenetischer Beifall begleitete die Premieren der Welt voller Engel.

…Die Aufführung des Musicals „Eine Welt voller Engel“, dessen Regie die Unterschrift von Moša selbst trägt, stellt zweifelsohne einen weiteren Triumph nicht nur des bewährten Autorenduos, sondern auch des gesamten ambitiösen „Theaters aus der Lidická- Straße dar. Die Inszenierung ist gerade dort am überzeugendsten, wo die Mertas Inspiration am spritzigsten ist, und wo ihr die mitreißende Choreografie von Vladimír Kloubek (nicht nur) Engelflügel verleiht...

…Mertas Musik bringt meisterhaft abwechselnd Melodien aus Varieteauftritten und Essenzen, in denen Chansons, Jazzkolorite, Spirituals, bürgerliche Couplets, ausdruckstarke deklamatorische Passagen dominieren. Kurz und gut, sie bedient sich dessen, was sie gerade braucht und was ihr am passendsten vorkommt, was den live musizierenden Instrumentalisten unter der Leitung von Karel offensichtlich Freude bereitet...

…Im Bereich der Schauspiel- und Gesangsleistungen kam es zu einem ausgesprochenen Exzellieren des Ensembles. Wieder setzte sich seine beneidenswerte Fähigkeit, selbst den anspruchsvollsten Anforderungen des Musicaltheaters in jeder Hinsicht gerecht zu werden, durch. Wenn am Freitag seine Rachel Alena Antalová glänzte, dann wirkte einen Tag später die gastierende Zora Jandová direkt phantastisch...

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