Funny Girl

Funny Girl

  • Genre Musical
  • Bühne Musikbűhne
  • Premiere22. September 2012
  • Vorstellungsdauer2:25 hod.
  • Anzahl der Wiederaufführungen28
  • Derniére1. September 2014

klassische Musicalkomödie

Die Premiere dieses berühmten amerikanischen Musicaltitels fand schon im Jahre 1964 auf dem Broadway statt, wo er sofort einen phänomenalen Erfolg traf und mehr als ein tausend drei hundert Mal wiederaufgeführt wurde. Seit jener Zeit bezaubert die Geschichte der Vaudeville-Künstlerin Funny Brice die Zuschauer in der ganzen Welt. Sie wurde auch dank dem gleichnamigen Film aus 1968 mit Barbra Streisand und Omar Sharif als Protagonisten beliebt; für diese Rolle bekam die weltberühmte Schauspielerin ihren Oscar-Preis und es ist zu erwähnen, dass sie diese Gestalt auch bei der Theaterpremiere darstellte. Hinreißende Erzählung über das Leben und große Liebe der Künstlerin und ihres Mannes, Hasardspielers, ist voll von unvergesslichen Tanznummern und der schon volkstümlich gewordenen Melodien. Darüber hinaus ist sie durch die wirkliche Geschichte der Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin inspiriert, welche dank ihrem phänomenalen Talent und Sinn für Humor bewies sich aus einem hässlichen Entlein in einen strahlenden und beliebten Star von Theaterproduktionen auch trotz der anfänglichen Schicksalsungunst zu verwandeln. Dem Musical wurden mehrere berühmte Tony Preise erteilt.

Autor

  • Jule Styne
  • Bob Merrill
  • Isobel Lennartová

Regie

Regieassistent

Übersetzung

  • Jiří Josek

Dramaturg

Korrepetition

Choreographieassistent

  • Kateřina Čadová

Vokaleinstudierung

Sound Direction

Hudební nastudování a dirigenti

Eddie Ryan, Ziegfeldův asistent

Paní Briceová, matka Fanny

Paní Strakoschová, přítelkyně paní Briceové

Paní Meekerová, přítelkyně paní Briceové

Paní O´Malleyová, přítelkyně paní Briceové

Tom Keeney, divadelní ředitel

Emma, komorná Fanny

Tenor, Ziegfeldův herec

TEMPERAMENT DER „FUNNY GIRL“ STRAHLT IN BRNO FAST FEHLERLOS

Anita Nováková 10. Dezember 2012 zdroj www.musical.cz

Seit der tschechischen Premiere des Musicals Funny Girl von Jule Styne und Bob Merrill in 2005 ist es schon lange her. Jedoch dieses Musical wird nicht älter und von unseren Bühnen verschwindet auch nicht. Beweis dafür die die erfolgreiche Inszenierung in dem Nordböhmischen Theater in Ústí nad Labem, die am 25. November 2011 stattfand (offizielle Letztaufführungen waren am 25. und 26. Oktober 2012 im Theater Hybernia) und zum dritten Mal das in diesem Jahr erwartete Aufführung in dem Stadttheater Brno, in dem diese auf der Musikszene seit 22. September 2012 aufgeführt wird.
(Aufführung am 29. 9. 2012 um 15:00)
Auf eine der Reprisen dieses Musicals im MdB ging ich mit großer Neugier. Wie wird das Leben in der Regie von Pavel Fieber von der Schauspielerin Fanny Brice dargeboten? Realistischer oder wird er sich an dem alten bekannten Szenario von Isobel Lennart halten? Ich muss WOHL nicht erwähnen, dass in dieser Version hinsichtlich der Vorlage nicht viel geändert wurde. Zur Amüsierung des tschechischen Zuschauers wurde aktuelle lustige Anspielung an den Methanol-Fall hinzugefügt, die keinen Zuschauer kalt ließ.
Bestimmt großer Vorzug dieses Theater ist das lebendige Orchester, das jeder Inszenierung an Lebendigkeit zugibt. Es dient wie ein klopfendes Herz, dank dem die Inszenierung lebt! Der Zuschauer hat somit auch Möglichkeit, die Musik bis zum letzten Ton zu genießen. Was man über Musik aus Tonband in vielen anderen Theatern nicht sagen kann. Jedoch was eigentlich ein bisschen ermüdend ist, ist die sehr lange Ouvertüre, sowie am Anfang als auch nach der Pause. Am Anfang des Stücks kann man dies begreifen, Musik mit blinkenden Lichtern kann das Gefühl evozieren, dass wir uns auf Brodway befinden und das Stück kann mehr an Authentizität gewinnen. Aber nach der Pause braucht der Zuschauer keine "Einstimmung auf die richtige Welle“, er ist bereits von dem vorigen Geschehen eingestimmt. Hiermit wird das lange Vorspiel ermüdend und ziemlich überflüssig.
Sehr amüsant ist es in diesem Musical die steigende Gesang- und Schauspieleräußerungskurve der Darstellerin von Fanny, von Radka Coufalová. Ihr Gesang kann am Anfang unmutig scheinen, man könnte sagen – als ob ihr Atem nicht dazu reichte. Aber je mehr sich die Geschichte entwickelt, desto mehr verhältnismäßig ihre Äußerung wächst und wächst. Ihre Äußerung gipfelt selbstverständlich kurz vor dem Ende und am Ende. Da gibt es keine Zweifel mehr über ihr Gesang- und Schauspielertalent, aber auch über ihre Tanzvorbereitung, die besonders in den mit Grazie und Leichtigkeit vorgeführten Steppnummern zur Äußerung gebracht wird. Hervorragend sekundiert ihr in dieser Richtung Denny Ratajský als Eddie Ryan. Auch ihr zweiter Partner, diesmal ihr Lebenspartner – Nick Arnstein – alias Aleš Slanina - ließ sich nicht beschämen und seine Samtstimme könnte mehr als eine Frau betören.
Die Erwähnung über Stepp bringt mich zu der – meiner Meinung nach - besten Szene des gesamten Stücks, und zwar zu der durch die Filmversion inspirierten Szene des Schwanensee-Balletts als komischen Auftritts mit Steppelementen. Von der Odette wird eine erstklassige Ente mit Schwimmflossen und der Schwanenchor – in Darstellung der Tänzerinnen von Company – verwandelt das Paux de Quatre in Steppshow. Nicht nur, dass die ursprüngliche Melodie von Tschaikowski behalten wird, die Nummer ist dazu noch angenehme Änderung gegenüber der Klassik, auf die wird zum Beispiel aus dem Nationaltheater gewöhnt sind.
Was die Szenographie von Christian Floeren betrifft, ist diese sehr einfallsreich. Zuerst spielt sich das jetzige Geschehen vor der Bühne (Garderobe) und Fannys Erinnerungen auf der Bühne ab. Nach dem tieferen Eintauchen in die Erinnerungen geschieht die gesamte Retrospektive auf der ganzen Bühnenfläche. Außerhalb des Wettbewerbs in die Ziegelfelds Gesellschaft – dabei trennt die Vorbühne und Bühne ein glänzender Fransevorhang, hinter dem der Kulissenumbau inzwischen vorgenommen wird. Dank dieser Lösung entstehen im Geschehen keine unangenehmen losen, tauben Stellen. Am Ende kehren wir wieder id die Gegenwart zurück – in die Garderobe auf der Vorbühne. Man kann sehen, dass sich der Szenograph die Mühe gibt, den Zuschauer mit dem Szenenspiel zu amüsieren, so dass jede Szene anders, interessant ist und lässt ihm keinen Raum zum Langweilen. Offensichtlich auch deswegen beharrte er bei seinem Schaffen auf den Details wie Palmen im Restaurant, sorgfältig zusammengefaltete Servietten auf dem Tisch und weitere Kleinigkeiten, die die ganze Bühne erfüllen.
Kurz gesagt ist dieses Musical voll von Überraschungen, es möge sich um Leistungen der einzelnen Gestalten oder Choreographie handeln, für die Denny Ratajský mit Simona Lepoldová sorgten. Für finstere lange Winterabende ist dieses Stück wie geschaffen. Hebt die Stimmung auf und lässt uns das ewige Alltagstreiben vergessen.

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